Es gibt in Dresden viele Kleinst-szenen, wo der eine vom anderen nicht mal weiss oder sogar gegeneinander arbeitet. Das muss doch nicht sein, warum soll man nicht ein Portal/Treffpunkt bieten wo man sich vereinen kann und so gemeinsam nach aussen aufzutreten.
Es hat sich grob seit dem Frühjahr dieses Jahres auf dem Studentenforum exmatrikulationsamt.de ein Thread im Musik-bereich gebildet, wo Nappunk Woche für Woche ein immer wieder neu aus erwähltes spezielles Netlabel in einer kleinen Kolumne vorstellte. Dieses fand recht grossen Anklang bei den Foren-mitglieder und anderen. So baute sich ein kleiner Kreis von Entusiasten auf die dies Musik erforschten, erforschen und erforschen werden, weil diese vielleicht anfangs klein-ausschauende Netmusic-Kultur doch zu einem unüberschaubarem Grossem wird.
Weil man so grossen Gefallen an der Sache fand, überlegte man nun, wie man diese hochwertige und mit Printlabels gleichzusetztende Musik nach aussen in den Klub und zum Publikum bringen kann. Für Vinylfetischisten, wie mich, blieb kein andere Weg der Überzeugung übrig als die Musik über den Plattenspieler (das wahre Dj-equipment) zu präsentieren. So informierte man sich hier und da welche Möglichkeiten es noch ausser Final-Scratch gebe und durch kleine Zuhilfe ist man irgendwann auf das Digiscratch-System gestossen, welche (was für ein Zufall 🙂 ) auch noch von der in Dresden ansässigen Firma Alcatech stammte. Fleissig gespart – stand dann Ende Oktober das heiss ersehnte Digiscratch-System daheim und eigentlich auch schon fast wieder im Klub.
Die Gründung von Elbklang wird wohl auf Anfang November 2005 berufen (ich glaube der 02. November war es), denn der erste öffentliche Auftritt stand auch schon am 10. November im Rahmen der NetMusicNight im Apex Club Dresden fest (weitere sollten folgen).
So wurde getrost die Feuertaufe des Digiscratch-Systems bestanden und auch schon die ersten neuen Begeisterten konnten gefunden werden. Wir haben den Studentenklub WU5 als unser Hauptquartier für den [net]audio-stammtisch auserkoren und dort auch die Möglichkeit uns grob einmal im Monat musiklalisch zu präsentieren, dabei wir ein Hauptaugenmerk auf die Verbindung zwischen Netmusic und Vinyls gelegt, denn wir wollen mit unser Vereinigung nicht nur alte Netmusic-entusiasten erreichen sondern auch neue Djs dafür begeistern, dieses doch gleichwertige Musik mit zu promoten und nach aussen zu bringen.
Elbklang dient als Zusammenführung von Musikbegeisterten, darunter zählen u.a.: Djs, Produzenten aber auch Vjs die ihre Bilder zu den Klängen verbinden. Mir persönlich geht auch darum diese wundervolle Musik dem Publikum im Club oder in der Lounge nicht vorzuenthalten. Auf der anderen Seite sehe ich auch den Aspekt der freien Musik, denn ein Grossteil der Netmusic wird unter der CC-License veröffentlicht.
Elbklang hat schon Kontakt zu rowolo.de / Cutz’n’Mouse und phonocake und scepa geknüft und weitere Kontakte sollen folgen.

Als grobe Einführung zu unserer Vereinigung sollen diese Zeilen reichen.
Fühl euch frei entsprechende Kommentare und Ergänzungen abzugeben… 🙂

euer zazi aka Bob Ferris aka Thomas G.

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